Mittwoch, 30. Oktober 2013

7. Phlippinen: Sir Dante...



Als ich im Jahre 2007 mit einem Frachtschiff von Rotterdam nach Malaysien fuhr, stammte der Grossteil der Crew aus den Philippinen. Es geschah damals, dass ich mich in die Herzlichkeit dieser Menschen verliebte. Dieses Erlebnis war wohl ausschlaggebend dafür, dass ich nun, 6 Jahre später, einen Einsatz hier auf den Philippinen mache. Mit Jeffrey, einem der Matrosen, war ich all die Jahre über in Kontakt. Als ich meine Reise im Mai dieses Jahres buchte, wusste ich jedoch nicht, ob ich ihn hier in seiner Heimat antreffen würde, da er die meiste Zeit seines Lebens auf dem Meer verbringt, obwohl er eigentlich viel lieber hier bei seiner Familie wäre. Tatsächlich aber ist er zur Zeit ebenfalls hier in Manila, jedoch nur für 2 Monate. Letztes Wochenende habe ich ihn getroffen und auch seine Frau und seinen Sohn kennen gelernt.


Eigentlich haben wir uns am Samstagnachmittag in einem der riesen Einkaufszentren in Manila verabredet. (Dies ist übrigens für viele Familien hier die Freizeitbeschäftigung Nummer eins.) Wir haben uns schlussendlich auch getroffen, nur 3 Stunden später als geplant, als ich mich eigentlich schon wieder hätte auf den Heimweg begeben sollen. (Jeff stand mit seiner Familie mehrere Stunden im Stau. Welcome to Manila). Eine der Regeln hier im Father’s House ist es, bei Einbruch der Dunkelheit zuhause zu sein. Dies ist ca. um 6 Uhr abends. Und da wir uns am deshalb am Samstag nur kurz sahen, hat mich Jeff sponatan zu einem Ausflug am Sonntag eingeladen.


So kam es, dass ich zum ersten Mal ein bisschen mehr von Metro Manila, der Mega City mit 12 Mio. Einwohnern, und Umgebung zu Gesicht bekam. Da Jeff wusste, dass ich die Natur liebe, wollte er mir die Freude machen und mich zu einem beliebten Ausflugsziel ausserhalb der Stadt fahren. Und tatsächlich sah ich hier zum ersten Mal Reisfelder, Kühe am Grasen und ein bisschen weiter, als zur nächsten Hauswand. Wir fuhren nach Tagaytay einem etwas höher gelegenen Ort, von wo man eine tolle Sicht über den Lake Taal hat, mit seinem berühmten kleinen Vulkan. Ich habe ihn Babyvulkan getauft. Viele Familien treffen sich da an den Wochenenden und Feiertagen, geniessen die etwas kühlere Landluft und das mitgebrachte Picknick. (Reis und irgendwas...*smile*). Nach einem Besuch in einem der schönstgelgenen Starbucks den ich je besucht habe, fuhren wir zurück in die Stadt, wo mir Jeff noch die Mall of Asia zeigen wollte. Besser gesagt das Meer, welches sich gleich dahinter befindet. Tausende von Leuten sassen auf der Mauer entlang des Weges und haben in einer sehr gemütlichen Atmosphäre die Abendstimmung genossen. Für mich bis anhin einer der schönsten Flecken welchen ich hier angetroffen habe, vielleicht aber auch einfach, weil das Meer so Nahe ist.


Ja und so chauffierte mich Jeff dann bei Dunkelheit zurück nach Hause. Es war eindrücklich, durch die mit Lichtern beleuchtete Stadt zu fahren, mit den überdimensional gross geschmückten Werbetafeln, aber den auch immer wieder dunklen Abschnitten, unter welchen ich die Slums nur erahnen konnte. Eine Stadt, in der Armut und Reichtum so deutlich sichtbar beianander liegen. 


Schon spannend, was das Leben für Geschichten schreibt. Wer hätte vor 6 Jahren gedacht, dass ich mal eine Zeit lang in Manila wohnen würde und Jeff noch einmal hier auf der Erde begegnen würde. So kann ich es einmal mehr kaum fassen, was ich alles erleben darf und bin gespannt, was Gott weiterhin mit mir vor hat und für mich bereit hält *smile*.



In year 2007 I drove with a freighter from Rotterdam to Malaysia. Most of the crew members where Filipinos. It was during that time, when I fall in love with this people. I reckon it was this experience, which led me to the Philippines. With Jeffrey, one of the sailors, I was in contact during the last six years. When I've planned my trip I didn’t know, if he would be home at the time I would be here. He always works half a year and than he’s having two month off. (This just changed recently, when I was on board they had to work 8 months in a row). Last weekend I saw him and met as well his lovely wife and his son.


We’ve planned to meet in one of the big Malls here in Manila. (By the way, this is the free time activity number one of lots of the Filipino families). Finally we met, but 3 hours later as planned. For me it was already time to go back home. (One of the rules here in the Father’s House is, that I should be back home when it’s dark outside. This is around 6pm). Jeff and his family stuck in traffic jam, welcome to Manila. So we could spent just a short time together. Therefore Jeff invited me to a trip on Sunday. Even though it was very spontaneously I agreed thankfully.


So it was one day later when I experienced, the first time since I’m here, a little bit more of Metro Manila, this mega city with over 12 millions of people. Jeff knew, that I love nature, therefore he wanted to show me one of the nicest places close to town. It was awesome. I saw rice fields, cows and palm trees. We went to Tagaytay, which is situated 700 meters above sea level. Therefore it is mostly slightly cooler than in Manila. From Tagaytay you can enjoy a great view over Lake Taal, with his famous volcano in the middle of the lake. I called it baby volcano, because it’s so tiny. A lot of families where having a pick-nick up there (rice with something *smile), enjoyed the fresh air and spending time together. It was interesting to experience how the people here spend there weekends. After a visit in one of the nicest situated Starbucks I’ve ever been to, we drove back to town. Jeff wanted to show me the big Mall of Asia. Actually, he wanted to bring me to the seaside. Thousands of people where spending there Sunday evening there in a very peaceful atmosphere. For me this is one of the nicest places I’ve seen so far in Manila. Maybe because of the ocean which is so close *smile*.


In the evening Jeff drove me back to my subdivision. It was very impressive, to see Manila by night with all the lights, the big illuminated advertising, but also the dark spots, where I knew would be the slum areas. A city where richness and poorness are so visible.


How amazing and exciting are the different chapters of life. I never thought 6 years ago, that I once would live for a while in Manila and would see Jeff again here on earth. Sometimes I can’t believe all the great stories I'm experiencing at the moment and I'm excited about what will follow on the next pages of my life story.

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